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Sonntag, 21. Dezember 2014

Glühweingugelhupf

Irgendwie ist die Vorweihnachtszeit total an mir vorbei gegangen, da ich wahnsinnig viel zu tun hatte. Heute habe ich ein bisschen Zeit zum Durchatmen und versuche die letzten Tage bis Weihnachten zu genießen und zwar mit einem saftigen Glühweingugelhupf. Das passende Rezept habe ich bei Essen und Trinken gefunden und sofort ausprobiert.

 
Zubereitung:
Rotwein zusammen mit Glühwein-Fix aufkochen und einkochen lassen bis noch 150 ml übrig ist. Sauerkirschen abtropfen lassen und hinzugeben, den Topf von der Platte nehmen und das Ganze 20 Minuten ziehen lassen. In der Zwischenzeit Marzipan grob reiben und die Gugelhupfform mit etwas Butter einfetten und mit wenig Mehl ausstäuben. Nun den Gewürzbeutel entfernen, Kirschen abtropfen lassen, aber den Wein dabei auffangen.
Backofen auf  180 °C vorheizen.
Butter mit Zucker, Vanillezucker, Marzipan und 1 Prise Salz für 10 Minuten schaumig aufschlagen. Eier einzeln je 30 Sekunden unterrühren. 1 El Mehl abnehmen und zur Seite stellen. Das restliche Mehl mit Stärke, Kakao, Zimt und Backpulver mischen und nach und nach abwechselnd mit dem Glühwein und den Schokoraspeln in den Teig geben und kurz untermengen. Die Kirschen mit dem 1 EL Mehl mischen (so sinken die Kirschen beim Backen nicht zu tief in den Teig ein). 


Nun den Teig in die Form füllen und glatt streichen sowie die Kirschen auf der Oberfläche verteilen. Kuchen in die mittlere Schiene des Backofens für 60 bis 75 Minuten  backen lassen (Gegeben Falls mit Backpapier abdecken, damit der Kuchen nicht zu dunkel wird). Anschließend für 10 Minuten in der Form auf einem Kuchengitter abkühlen lassen und anschließend aus der Form stürzen und auskühlen lassen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.


Zutaten:
250 ml Rotwein
2 Beutel Glühwein-Fix
250 g Sauerkirschen, (abgetropft)
100 g Marzipanrohmasse
250 g weiche Butter
200 g Zucker
10 g Vanillezucker, selbstgemacht
Salz
4 Eier
250 g Mehl
50 g Speisestärke
2 EL Kakao
1 TL gemahlener Zimt
2 TL Backpulver
100 g Schoko-Raspel
Puderzucker zum bestäuben

Wir wünschen euch einen wundervollen 4. Advent!

L

Mittwoch, 17. Dezember 2014

Geschenke aus der Küche: Brownie Backmischung



Nun ist es nur noch eine Woche bis Heiligabed und wer noch auf der Suche nach dem einen oder anderen Geschenk ist, sollte sich diese Idee einmal genauer ansehen. Geschenke aus der Küche werden immer beliebter und diese Brownie-Backmischung ist schnell gemacht und es kommen sooo leckere Brownies heraus!

Ihr braucht ein großes Einmachglas oder eine Flasche mit einem weiten Hals.

Zuerst 130 g Mehl, 1,5 Tl Backpulver und eine Prise Salz hineinfüllen. Mit 200 g braunem, gefolgt von 300 g weißem Zucker überschichten. Ein Päckchen echten Vanillezucker hinzugeben. Wenn die Schokolade noch mit in das Glas passt ist das super, wenn nicht kann man sie auch zusätzlich dazugeben. Man braucht 175 g Zartbitterschokolade und 175 g Vollmilchschokolade.

Nun verschließen und nach Wunsch verpacken. Die unten angegebene Anleitung dranhängen und los geht das verschenken!





Brownie Backmischung
Ein Backblech (ca. 30 x 40 cm) einfetten und mit Backpapier auslegen. Den Backofen auf 160 °C (Umluft, 175 °C für Ober-/Unterhitze) vorheizen.
Die Schokolade aus Glas und Tüte nehmen und mit 225 g Butter schmelzen.
Währenddessen die restliche Backmischung in eine große Schale geben und mit sechs Eiern verrühren. Das geht am besten mit einem Schneebesen. Nun noch die geschmolzene Schokoladenbutter unterrühren und die Masse gleichmäßig auf dem Backblech verstreichen.

Für etwa 20 bis 30 Minuten in den Backofen geben. Die Brownies sind fertig, wenn einen Holzspieß in die Mitte sticht und dieser mit feuchten Krümmeln wieder herauskommt. Ist noch feuchter Teig daran, dann brauchen sie noch etwas mehr Zeit.
Die Brownies abkühlen lassen und am besten das Backpapier abziehen, bevor sie ganz kalt sind.

Wenn ihr es noch schokoladiger mögt, noch eine Ganache auf die Brownies geben.
Dazu einfach 200 g Schokolade klein hacken und mit 200 ml aufgekochter Sahne übergießen. Etwa eine Minute stehen lassen und glatt rühren. Kurz abkühlen lassen und auf dem ungeschnittenen Kuchen verstreichen. 


M


Dienstag, 16. Dezember 2014

Weihnachtseis -die leckerste Art Eigelb zu verbrauchen-

Wenn ich ganz ehrlich bin, bin ich kein großer Eisfan. Jeder Eisbecher ist mir zu groß und bei selbstgemachtem Eis denke ich sofort an riesige Eiskristalle in der Masse, was mich immer abgeschreckt hat es zu versuchen. Aber aus diesem Rezept entsteht herrlich cremiges und sehr leckeres Eis! Ich wurde also eines besseren belehrt und da bald Weihnachten ist, habe ich mich für einen weihnachtlichen Geschmack entschieden. Die Dosierung bleibt jedem selbst überlassen. Mit den Angaben hier im Rezept schmeckt es lecker nach Lebkuchen und passt somit wunderbar als Dessert auf den Weihnachtstisch.
Sicherlich lässt sich die Masse auch ohne Eismaschine einfrieren, aber ich habe bisher keine gute Methode gefunden, dies zu tun, also werde ich hier keine empfehlen.  Wer es ohne ausprobiert, kann gerne darüber berichten!

Zubereitung:

Milch und Sahne mit der Hälfte des Zuckers, Vanille und Gewürzen aufkochen.
In der Zwischenzeit die Eigelbe mit dem restlichen Zucker in einer großen Schüssel verrühren. Diese auf ein feuchtes Tuch stellen und unter stetigem, kräftigem rühren langsam die heiße Milchmischung hineinrühren. Es ist wichtig dies langsam zu tun und immer zu rühren, damit sich kein Rührei bildet.
Die Masse zurück in den Topf geben und wieder erhitzen. Dabei besten mit einem Holzlöffel ständig umrühren. Die Flüssigkeit sollte auf 75 °C erhitzt werden, dies kann man entweder mit einem Thermometer ablesen oder man muss es an der Konsistenz erkennen. Sie sollte am Ende so dick wie Vanillesoße sein und am Rücken des Holzlöffels nicht wieder zusammenlaufen, wenn man eine Linie hindurch zieht.
Alles durch ein feines Sieb in eine Schüssel gießen und diese in einem Eisbad möglichst schnell abkühlen.
Ist die Masse kalt nach Anleitung der Eismaschine in dieser gefrieren lassen. Wer noch Schokolade oder andere harte Zutaten hinzufügen will, kann dies kurz vor Ende der Gefrierzeit tun.


Zutaten:

450 ml Milch
450 ml Sahne
200 g Zucker
1 Vanilleschote
12 Eigelb (ca. 215 g)

Für Winter-/Weihnachtsgeschmack:
1 Tl Lebkuchengewürz
2 Tl Zimt
150 g gehackte Schokolade






 M

Montag, 15. Dezember 2014

Marzipanplätzchen

Hier ist mal eine kleine Abwandlung der normalen Mürbeteig-Plätzchen. Die Zugabe von Marzipan gibt den Plätzchen einen wunderbaren Geschmack! Bei der Dekoration kann sich natürlich jeder austoben und daher sind die Kekse auch prima, um sie mit Kindern zusammen zu machen.



Zubereitung:
Marzipan grob raspeln. Mit Mehl, 50 g Puderzucker, Butter in Stücken dem Ei und Bittermandelaroma zu einem geschmeidigen Teig verkneten. In drei Stücke aufteilen und in Folie gewickelt am besten über Nacht durchkühlen lassen.
Teig ausrollen und nach Belieben ausstechen. Bei 180 °C für etwa acht Minuten backen. Aus dem restlichen Puderzucker eine Glasur anrühren und nach Wunsch die Plätzchen damit dekorieren.

Zutaten:
150 g Marzipanrohmasse
300 g Mehl
120 g Butter
1 Ei
4 Tropfen Bittermandelaroma
100 g Zucker
1 Pk. Vanillezucker
200 g Puderzucker
Deko nach belieben



M

Sonntag, 14. Dezember 2014

Linzer-Plätzchen/ Spitzbuben/ Hilda-Brädle

Zum dritten Advent heute leckere Plätzchen mit Marmelade. Bekannt als Spitzbuben, Linzer-Plätzchen oder in Teilen von Baden auch als Hilda-Brädle. Alle Namen beschreiben natürlich die gleichen mit Marmelade gefüllten Kekse. Welche Form ihr auswählt bleibt euch überlassen. Sterne, Kreise oder Herzen.... solange es etwas kleineres gibt, um die Mitte auszustechen, kann man alles verwenden. Am besten rollt man den Teig recht dünn aus, damit die zusammengesetzten Plätzche nicht zu dick werden. In jedem Fall viel Spaß beim nachbacken!


Zubereitung:
Butter in kleinen Stücken in das Mehl geben. Eigelbe, beide Zucker und Haselnüsse hinzugeben und zu einem geschmeidigem Teig verarbeiten. Sind die Eigelbe zu klein, kann es sein, dass der Teig zu trocken ist und er noch ein Eigelb mehr braucht.
Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und mindestens zwei Stunden kühlen.


Anschließend den Teig in zwei Stücke teilen und die ein Hälfte kurz durchkneten und auf Mehl ausrollen. Ganze Böden ausstechen und aus der zweiten Hälfte des Teiges die Ringe ausstechen. Alles bei 200 °C (Ober-/Unterhitze) für ca. zehn Minuten goldbraun backen und abkühlen lassen.
Aus dem Puderzucker eine Glasur anrüheren und damit die Deckel-Plätzchen bestreichen.
Das Gelee kurz erwärmen und mit einer Spritztüte auf den Boden-Plätzchen verteilen. Deckel aufsetzen und evtl. noch mit Gelee auffüllen.
Ist das Gelee abgekühlt, können die Plätzchen auch sofort verspeist werden.

Zutaten:
400 g Mehl
200 g Butter
3 Eigelbe
100 g Zucker
1 Pk. Vanillezucker
50 g gem. Haselnüsse
150 g Puderzucker
Etwa 100 g rotes Beerengelee





M